• 10.jpg
  • 20240420_Feuerwehr_Kirchehrenbach_1_web_klein.jpg
  • 14.jpg
  • walberla-kreuz-lf.jpg
  • 11.jpg
  • 9.jpg
  • 2026-07-1.jpg
  • gebaudeeinsturz.jpg
  • 8.jpg
  • 2025-07-1.jpg
  • walberla-bw-drf.jpg
  • vu-hagenbach-hlf.jpg
  • gebaeudebrand.jpg
FwKe Weblogo
Featured

Rettung nach Gebäudeeinsturz

Montag, 20. Juli 2026

 

Seltenes Szenario: Feuerwehr und THW trainierten auf Trümmern

 

Unbekanntes Terrain: Auf dem Trümmerfeld mussten Verletzte gerettet werden. Alle Fotos: smü/lw/md/Feuerwehr.

 

Kirchehrenbach    Ein eingestürztes Gebäude, mehrere vermisste beziehungsweise verschüttete Personen und eine unübersichtliche Einsatzstelle – mit diesem anspruchsvollen Szenario beschäftigten sich die Feuer-wehr Kirchehrenbach, das Technische Hilfswerk (THW) Ortsverband Kirchehrenbach sowie die Drohneneinheit der Feuerwehr Weilersbach bei einer gemeinsamen Einsatzübung.

Als Übungsobjekt diente die derzeit im Abriss befindliche kleine Schulturnhalle der Walberlagemeinde. Das realitätsnahe Szenario umfasste insgesamt sieben verletzte Personen auf Schuttbergen oder an Hängen, zwei unter Bauteilen eingeklemmte Personen sowie mehrere Entstehungs-brände. Vorgesehen war zudem der Einsatz von Flächen- und Trümmersuchhunden. Aufgrund eines zeitgleichen Realeinsatzes konnte die BRH Rettungshundestaffel Forchheim jedoch nicht teilnehmen.

Insgesamt nahmen 40 Einsatzkräfte – 26 Kirchehrenbacher Feuerwehrdienstleistende, zehn THW-Helfer sowie vier Kräfte der Feuerwehr Weilersbach – an dem Training teil. Von Seiten des Rettungsdienstes beobachtete Lena Weiskopf (BRK Forchheim) die Übung und gabs wertvolle Tipps und Hinweise.

Die Erstversorgung der Verletzten durch Feuerwehrkräfte gehörte neben der technischen Rettung und der Brandbekämpfung dazu. Die Weilersbacher Drohne verschaffte der Einsatzleitung zusätzlich einen schnellen Überblick über das mehr als 500 Quadratmeter große Schadensgebiet. Im Anschluss kamen die Einsatzkräfte im Feuerwehrhaus zusammen. Dort erläuterte Kommandant Sebastian Müller grundlegende Einsatztaktiken bei Gebäudeeinstürzen und ging auf die Sicherheitsregeln ein.

Die Idee für das Übungsszenario stammte vom Feuerwehrchef. „Einsturzlagen gehören glücklicherweise zu sehr seltenen Ereignissen, verlangen den Einsatzkräften aber in kurzer Zeit sehr viel ab. Deshalb war es uns wichtig, diese einmalige Möglichkeit zu nutzen und insbesondere das Zusammenspiel mit unseren Partnern zu trainieren“, betonte Müller.

 

 

Mehrere Entstehungsbrände waren zu löschen.

 

Erkunden, Planen, Befehle an die einzelnen Einheiten...

 

Eine unter Trümmern eingeklemmte Person wird gerade befreit.

 

 

Neben der Einsatzleitung konnte per Bildschirm das Drohnenbild verfolgt werden.

 

Ein Teil der Einsatzstelle, links wird noch eine verletzte Person gerettet.

 

Auch Hebekissen kamen zum Einsatz, um tonnenschwere Lasten anzuheben.