Die geschichtliche Zusammenfassung beginnt mit der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Kirchehrenbach im Jahr 1878. Diese Darstellung beinhaltet Zahlen und Daten der verschiedenen Jahre sowie größere und wichtige Ereignisse.               

Bereits im Herbst 1844 wird eine erste „Feuerlöschmaschine“ durch die Gemeinde angeschafft und ein Spritzenhaus (Bahnhofstraße/Brunnengasse) erbaut. Im Jahr 1849 wird in Kirchehrenbach die erste Feuerlöschordnung erlassen.     

Zu den Feuerlöschrequisiten im Jahre 1857 zählen: eine Feuerlöschmaschine, zwei Handlöschspritzen, vier Feuerleitern, vier Feuerhaken und zwei Feuereimer (eine geringe Anzahl, aber jedes Anwesen verfügte aber über solche Behältnisse und im Ernstfall kamen so ca. 300 Löscheimer zusammen).

Besondere Auszeichnungen und Ehrungen           Größere Einsätze seit 1980               Ehemalige Fahrzeuge

 

Zusammenstellung/Redaktion: Sebastian Müller, Pressesprecher

Quellen: Archiv der Feuerwehr Kirchehrenbach sowie die privaten Sammlungen von Rita Gebhardt und Georg Müller.
Auszüge aus der Festschrift zum Kreisfeuerwehrtag mit Fahnenweihe im Juni 1995 / 150 Jahre organisierter Brandschutz in Kirchehrenbach von Georg Knörlein.

 

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1878

Am 3. März gründen 23 junge Männer einen Verein der Freiwilligen Feuerwehr. Ein Verzeichnis der nicht politischen Vereine in der Gemeinde Kirchehrenbach führt damals als Vereinszweck an: Ausbildung der Mitglieder im Feuerlöschdienst, um bei ausbrechenden Bränden mit Erfolg löschen zu können. Erster Kommandant ist David Heinlein (Haus Nr. 109), erster Vorstand Konrad Postler (Haus Nr. 9).

 

 

1886

Der FF Kirchehrenbach gehören 66 Mitglieder an, während die ebenfalls noch bestehende Pflichtfeuerwehr 110 Mitglieder hat. Während die Freiwilligen Feuerwehrleute uniformiert sind, tragen die Angehörigen der Pflichtfeuerwehr die vorgeschriebenen Armbinden.

 

 

1893

Inspektion durch Vertreter des königlichen Bezirksamtes Forchheim und Herrn Inspektor Strian zum 15-jährigen Stiftungsfest, das im Vereinslokal Sponsel, dem Gasthaus zum schwarzen Adler gefeiert wird. Das Forchheimer Tagblatt berichtete ausführlich über diese Feier.

 

 

1895

Älteste Aufnahme von Feuerwehrmitgliedern aus dem Jahre 1895, anlässlich des 25-jährigen Gedenkfestes des Krieges
von 1870/71.


1898

Aus Anlass des 20-jährigen Bestehen wird David Heinlein zum Ehrenkommandanten ernannt. Georg Sailer, Heinrich Hofmann und Heinrich Sponsel wird der Status eines Ehrenmitgliedes verliehen.



1901

handdruckspritzeAm 29. Juli wird durch die Firma Paul Ludwig, Bayreuth, eine zweite Löschmaschine mit Saugvorrichtung ausgeliefert. Bisher stand lediglich eine vierrädrige, nicht abprotzbare Druckspritze ohne Saugwerk zur Verfügung.



 

 

 

 

 

 

 

1902

gertehaus alt hauptstrae 1902Bauvollendung des Feuerwehrhauses an der Straße nach Wiesenthau (Hauptstraße 8). Nach Vollendung des neuen Feuerspritzenhauses sind Brunnen- und Feuerleiterhäuschen (Bahnhofstraße/Brunnengasse) funktionslos geworden und werden abgebrochen. Dies hindert aber die Einheimischen bis heute nicht, die Örtlichkeit um den Brunnen in der Bahnhofstraße noch immer als Brunnenhäuschen zu bezeichnen.



 

 

 

 

 

 

 

1904

Im Mai werden im Kreis-Amtsblatt von Oberfranken die Namen von 19 Kirchehrenbacher Feuerwehrangehörigen veröffentlicht, die für 25-jährige aktive Dienstzeit ausgezeichnet wurden.


1913

Die Freiwillige Feuerwehr Kirchehrenbach vor dem 1. Weltkrieg.

1918

Am 10. Dezember bricht um 12.30 Uhr in der Scheune des Landwirtes Karl Pieger (Hauptstraße 28) Feuer aus. Durch tatkräftiges Zusammenarbeiten der Bevölkerung mit der Feuerwehr kann es auf seinen Herd beschränkt und weiteres Unglück vermieden werden. Die enge Bebauung im Ortskern hätte sich verheerend auswirken können.



1921

Durch die in Gemeinschaftsarbeit erbaute Wasserleitung wird auch der Brandschutz entscheidend verbessert. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde die Löschwasserversorgung durch den Ehrenbach, zwei Löschweiher und 26 Brunnen im Ort gesichert.



1924

Am 8. Januar bricht um 18.15 Uhr in der Scheune (Heugasse 9), die dem Sternwirt Adam Lochner gehört, Feuer aus.
Das Gebäude brennt vollständig nieder.

1935

Die Mitgliederzahl der Freiwilligen Feuerwehr erreicht ihren vorzeitigen Höchststand mit 154 Männern.

 

1937

Keine Einträge ins Kassenbuch von 1937-1948. Den Vermerken im Mitgliederbuch zufolge fordert der 2. Weltkrieg unter den Wehrmännern ein besonders hohes Blutopfer. In Kirchehrenbach stellen Jugendliche, Frauen und ältere Männer den Brandschutz sicher.

1945

Glücklicherweise bleibt Kirchehrenbach beim Rückzug der Deutschen Wehrmacht und dem Einmarsch der US-Armee am 15. April von einem Brandunglück verschont.

Nach Kriegsende werden zwei Übungen für die Pflichtfeuerwehr angesetzt, aber in der „Stunde Null“ gibt es Wichtigeres, was die Einwohner beschäftigt. Für ein Jahr sind keine weiteren Übungen verzeichnet.

 

1947

Die Löschmannschaften dürfte dieses Ereignis relativ unvorbereitet getroffen haben: Ein Blitzschlag setzt am 4. August eine Scheune in der Pfarrstraße in Brand. Sie brennt komplett nieder.

Dem Bürgermeister lässt dieses Ereignis keine Ruhe. Für den 10. August wird für alle 18-40-Jährigen eine Besprechung zur „Feuerwehrangelegenheit“ einberufen.

 

1948

Im Dezember trifft die neue Tragkraftspritze (TS) 8 ein. Mit Anhänger kostet sie 4.000 DM und wird von der Firma Humboldt-Deutz in Köln geliefert.

1949

In diesem Jahr beginnen auch wieder die Aktivitäten der Freiwilligen Feuerwehr . Die Betriebsübergabe des neuen Löschgerätes findet am 10. Februar statt.            

Am 21. Februar wird der Wagen der Feuerspritze von 1844 öffentlich versteigert, denn man braucht Platz im Feuerwehrhaus an der Hauptstraße. Für den 6. April wird schließlich die erste Nachkriegsübung der Freiwilligen Feuerwehr angesetzt.


1953

Ohne eine größere Feier lässt man das 75-jährige Jubiläum verstreichen.

1958

Das 80-jährige Gründungsfest wird am 29. Juni beim Vereinswirt Sponsel gefeiert.

1961

Die ersten Leistungsabzeichen werden erworben.

 

1962

Am 13. Mai erfolgt die Weihe der neuen Tragkraftspritze (TS) 8 mit VW-Motor und des Schlauchtrockenturms am Spritzenhaus.

 

1963

Die FF Kirchehrenbach begeht ihr 85-jähriges Bestehen, gleichzeitig richtet man das 88. Kreisfeuerwehrfest aus.

Die Veteranen der Freiwilligen Feuerwehr von links:
Heinrich Postler, Johann Albert, Hans Welsch und Franz Schütz.



Löschgruppe vollzählig zur Leistungsprüfung angetreten.               

von links: Konrad Gebhardt, Nikolaus Gebhardt, Heinrich Hofmann, Hans Hofmann, Heinrich Lochner, Georg Gebhardt,
Georg Gebhardt („Götzi“), Gabriel Dötzer, Konrad Roppelt. Das Bild entstand an der Brücke über den Ehrenbach in der Öberköhrstraße.                  

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Der ZB-Standort Kirchehrenbach (ziviler Bevölkerungsschutz, später Katastrophenschutz) erhält ein Löschgruppenfahrzeug LF 16-TS.

Das Fahrzeug wird in der Maschinenhalle (Leutenbacher/Öberköhrstraße) untergestellt, bevor es 1966 im neuen Gerätehaus Platz findet.

 

 

 

 

1966

Ein neues Feuerwehrhaus wird gebaut. Das mit einem Kostenaufwand von 200.000 DM erbaute Gerätehaus am Ortsausgang nach Leutenbach (Leutenbacher Straße) erfährt seine kirchliche Weihe. Neben Schulungsräumen im Erdgeschoss weist der damals modernste Bau im Landkreis Forchheim eine Hausmeisterwohnung im Obergeschoss auf. Zum Gebäudekomplex gehören außerdem eine Fahrzeughalle und ein Schlauchtrockenturm.            
Genutzt wird die Anlage gemeinsam von der Feuerwehr und dem Ortsverband des Technischen Hilfswerkes.

 

 

 

Das Bild entstand im Winter 1981/1982. Foto: privat 

 

 

1967

Ein Jahr später steht schon wieder ein festliches Ereignis an. Für 2.170 DM hat die Firma Koch in Coburg eine Fahne geliefert, deren Weihe feierlich vollzogen wird. Das ganze geschieht im Rahmen der vorgezogenen 90-Jahr-Feier. Eine aus diesem Anlass erstmals herausgegebene Festschrift bessert die Vereinskasse erheblich auf.



1969

fahrzeuge 1987Die FF Kirchehrenbach erhält ein neues Löschgruppenfahrzeugs (LF) 8. Es wird von der Firma Paul Ludwig (Bayreuth) geliefert.



 

 

 

 

 

 

 

1977

Im Ortskern von Kirchehrenbach (Leutenbacher/Pfarrstraße) findet am Sonntag, 16. Oktober, eine groß angelegte Einsatzübung während der Brandschutzwoche statt. 

 

Auszug: Archiv der Feuerwehr

 

Die Wehr feiert ihr 100-jähriges Bestehen.         

Im Jubeljahr, vorne (sitzend) in der Mitte der 1. Vorsitzende und Bürgermeister Heinrich Hofmann. Foto: Archiv


In der Jahreshauptversammlung wird Georg Müller zum neuen 1. Kommandanten gewählt, sein Stellvertreter wird Johann Gebhardt.

 

 

1978

Am 8. Januar wird eine Jugendgruppe gegründet. Jürgen Lukoschek, Wolfgang Bartosch, Harald Pirmer, Peter Küffner, Gerhard Riedel, Reinhold Lochner, Reinhold Postler, Herbert Gebhardt sind die ersten Mitglieder.

 

1980

In der Jahreshauptversammlung berichtet Kommandant Georg Müller von insgesamt sieben Neuaufnahmen und den abgehaltenen Lehrgängen und Prüfungen.

Die Scheune des Anwesens Bütterich (Am Ehrenbach 2) wird am 16. Dezember ein Raub der Flammen (> siehe größere Einsätze).

 

1981

Die Feuerwehr wird am 8. August zu einem Zimmerbrand ins Anwesen Gebhardt (Ehrenbürgstraße 2) gerufen. Eine weitere Ausbreitung kann durch ein schnelles Eingreifen verhindert werden. Elf Tage später (19. August) wird ein Stallbrand in der Heugasse gelöscht.         

Ihren hohen Leistungsstand und die gute Ausbildung konnte die Feuerwehr unter Beweis stellen, als die Jugendgruppe unter zweiten Kommandanten Johann Gebhardt das Leistungsabzeichen in der Stufe I (Bronze) ablegte. Erfreut über das Leistungsniveau zeigten sich die Prüfer Kreisbrandinspektor Gügel und die Kreisbrandmeister Dorsch und Arneth.                  

Die Feuerwehr schafft sich aus eigenen Mitteln ein Schaumlöschgerät an, das anlässlich eines „Tages der offenen Tür“ in der Feuerschutzwoche der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt wird.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Feuerwehr erreicht eine Gruppe das Leistungsabzeichen Rot-Gold (höchste Stufe der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“).

Die erste Rot-Gold-Gruppe mit Kommandant Georg Müller (links) und Stellvertreter Johann Gebhardt (rechts): Nikolaus Gebhardt, Gabriel Dötzer, Heinrich Gebhardt, Erhard Amon, Konrad Gebhardt, Matthäus Gebhardt, Heinrich Lochner, Baptist Bütterich (von links).

Das Löschgruppenfahrzeug LF 8 wird mit einem Funkgerät (4m-Band) ausgestattet. 

Der FF gehören 180 aktive und passive Mitglieder an.

 

1982

Das neue Bayerische Feuerwehrgesetz (BayFwG) bedingt eine Satzungsänderung. Es gilt künftig zu unterscheiden zwischen dem Feuerwehrverein und der Feuerwehr als gemeindlicher Einrichtung.                 

Am 10. Oktober wird unter dem Motto der diesjährigen Brandschutzwoche: „Die Feuerwehr braucht auch deine Hilfe“ eine Einsatzübung am Aussiedlerhof Lochner abgehalten.                

Bei der Jahreshauptversammlung berichtet Kommandant Müller von insgesamt drei Einsätzen: am 13. Mai ein Pkw-Brand bei der Firma Hofmann (Werkstatt), am 2. Juni ein schwerer Verkehrsunfall (zwei Tote) und am 24. Juli ein Brandeinsatz in Pretzfeld.           

Zum 11. Dezember hat die Wehr 63 aktive Feuerwehrmänner.

 

1983

Es finden im gesamten Jahr 120 Ausbildungs- und Übungstermine statt.

Das Löschgruppenfahrzeug LF 8 wird mit vier Atemschutzgeräten ausgerüstet.               

Der Katastrophenschutz Kirchehrenbach feiert am 25. September sein 20-jähriges Bestehen und erhält ein neues Löschgruppenfahrzeug (LF) 16 TS. Nach einem Festgottesdienst am Feuerwehrgerätehaus erfährt es durch Pfarrer Richard Schmitt seine kirchliche Weihe, dies ist eine seiner ersten Amtshandlungen. Der Pfarrer ist erst kürzlich in die Gemeinde Kirchehrenbach versetzt worden.          

Das neue Fahrzeug wird vorgestellt. Foto: Archiv

Die Feuerwehr Kirchehrenbach rückt am 20. Oktober zu einem Wohnhausbrand nach Leutenbach aus.

 

1984

Kommandant Georg Müller wird zum Kreisbrandmeister im Landkreis Forchheim bestellt.       

„Ein besonders erfolgreiches Jahr war 1984 im Bezug der Neuaufnahmen in unserer Feuerwehr...“, so Kommandant Müller bei der Jahreshauptversammlung. 13 Jugendliche können als Anwärter aufgenommen werden, 37 Feuerwehrdienstleistende legten eine Leistungsprüfung ab.

Die Feuerschutzwoche stand unter dem Motto: „Brandschutz am Arbeitsplatz, hilf ihn mit zu erhalten“. Hierzu wurde wieder ein Tag der offenen Tür veranstaltet.                     

Die ersten beiden Damen werden Mitglied im Feuerwehrverein: Rita Gebhardt und Doris Müller, die Frauen der beiden Kommandanten.      

Die jährliche Kommandanten-Dienstversammlung des Kreisbrandinspektions-Bezirkes Dorsch findet im Pfarrheim Kirchehrenbach statt.

  
von links: Gemeinderat Bartholomäus Postler, der damalige Kreisbrandinspektor Richard Dorsch und der
damalige Kreisbrandrat Fritz Strian (auch rechtes Bild).  Fotos: privat

 
Fritz Strian war von 1973 bis 1985 Kreisbrandrat des Landkreises Forchheim/Ofr. Des weiteren auch Sprecher der oberfränkischen Feuerwehren von 1975 bis 1985. Ausgezeichnet wurde er unter anderem mit dem Deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Gold und dem Bundesverdienstkreuz. Er engagierte sich vor allem im Katastropheneinsatzstab des Landkreises, dem Ausbau der Atemschutzwerkstatt in Forchheim und dem Aufbau der Funkalarmierung Anfang der siebziger Jahre. Er wurde zum Ehrenkreisbrandrat ernannt und verstarb am 23. November 1996 in seinem Heimatort Kunreuth.

 

1985

Ein Besuch der Feuerwehrkameraden aus Bernlohe (Landkreis. Roth) am 6. Juli war ein besonderes Ereignis: „25 Jahre freundschaftliche Beziehungen“ zwischen den beiden Wehren.                 

Einziger Ernstfall ist ein brennender Bagger am 19. November in der Öberköhrstraße.

Fünf Mitglieder der Wehr werden wegen Inaktivität als Feuerwehrdienstleistende ausgeschlossen.

Die Fahne des Vereins wird generalüberholt.          

 

1986

13 Feuerwehranwärter legten am 8. November den Jugendwissenstest mit einem sehr guten Ergebnis ab. Im Jahr 1986 unterzogen sich insgesamt 39 Feuerwehrkameraden der Leistungsprüfung in verschiedenen Stufen (10. Mai und 15. November).      

                    
Das Foto links ist bei der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ am 10. Mai entstanden. Gruppenführer waren Georg Müller, Klaus Bartosch und Georg Götz.

 

Die Atemschutzgeräte sind noch nicht optimal besetzt. Man wartet auf die Fertigstellung der Atemschutzstrecke in Forchheim, um weitere Mitglieder der Feuerwehr „vor Ort“ ausbilden zu können. Bisher findet der Lehrgang Atemschutzgeräteträger nur an der Staatlichen Feuerwehrschule (Regensburg) statt.       

Die Feuerwehr Kirchehrenbach wird zu drei Einsätzen alarmiert: ein Flächenbrand am Bahnhof am 19. März, ein Zimmerbrand am 10. September in Weilersbach und ein weiterer Zimmerbrand am 25. November in Schlaifhausen.

Die Feuerwehrjugend nimmt am Zeltlager und Wettkampf in Greding, Landkreis Roth, teil.

Ein 5 KVA-Notstromaggregat und ein Beleuchtungssatz werden angeschafft und auf dem Löschgruppenfahrzeug LF 8 verladen.

Während einer Überprüfung werden 77 Hydranten im Gemeindegebiet gezählt.

 

 

1987

Die Feuerwehr wird zu insgesamt drei Einsätzen gerufen: am 11. April in die Heugasse, dort glühte (vermutlich durch Überspannung) ein (Strom-)Dachständer auf einem Wohnhaus. Am 12. Mai ein Dachstuhlbrand in der Sportplatzstraße und am 23. August ein Scheunenbrand in Leutenbach.    

Das 110-jährige Bestehen wird feierlich begangen. Das Festzelt wird im Pfarrgarten aufgestellt.

Eine Abordnung von Feuerwehrleuten aus der Partnergemeinde Hassel/Weser knüpft erste Kontakte zur Kirchehrenbacher Wehr.


Die Feuerwehrdienstleistenden im Jubiläumsjahr 1987 im Pfarrgarten. Foto: Heinrich Müller


Die Führungskräfte von links: Werner Trautner (Gruppenführer), Günter Anderl (Gruppenführer), Bernd Gebhard
(Gerätewart), Georg Müller (1. Kommandant), Georg Götz (Gruppenführer), Johann Gebhardt (2. Kommandant),
Klaus Bartosch (Jugendwart) und Konrad Gebhardt (Gruppenführer). Foto: Heinrich Müller

 

 

1988

Auszug aus dem Fränkischen Tag

Neuer Chef für FFW Kirchehrenbach, Hans Gebhardt Nachfolger von Kommandant Georg Müller

       

Im Rahmen einer Dienstversammlung im Gasthaus Sponsel wählten die Feuerwehrleute Hans Gebhardt zu ihrem neuen 1. Kommandanten, Georg Müller, der dieses Amt bisher innehatte, erklärte aus beruflichen Gründen seinen Rücktritt. Da Hans Gebhardt bislang Adjudant von Georg Müller war, musste auch dieser Posten neu besetzt werden. Die Versammlung wählte Günter Anderl zum 2. Kommandanten.          
Bürgermeister Franz Pleyer verabschiedete zu Beginn Georg Müller nach zehnjähriger Amtszeit und schilderte ihn als einen vorbildlichen Mann, der seine Aufgabe ernst genommen und sich mit aller ihm zur Verfügung stehenden Kraft voll für die Feuerwehr eingesetzt habe.                
Unter seiner Führung sei eine Mannschaft mit hervorragenden Ausbildungsstand herangereift. Viele junge Feuerwehrleute habe er zum Dienst verpflichten können und dabei stets darauf geachtet, dass seine Kameraden auch mit der entsprechend benötigten Ausrüstung ausgestattet wurden.        
Die Bestellung zum Kreisbrandmeister bestätigte sein großes Können und den Einsatz. Der Gemeinde bleibe an diesem Tag nur Dank zu sagen für das große uneigennützige Engagement zum Wohle der Allgemeinheit. Sie honorierte dies mit der Verleihung des Ehrentellers der Gemeinde Kirchehrenbach. Kreisbrandmeister Georg Müller gab diesen Dank weiter an die vielen Feuerwehrleute, seine Gruppenführer und all die Führungskräfte während der letzten zehn Jahre.             
Die Wahl eines Nachfolgers von Georg Müller gestaltete sich anfänglich etwas schwierig, da jeder der vorgeschlagenen Rothelme um die zeitaufwendige, verantwortungsvolle Tätigkeit eines Kommandanten wusste. Schließlich stellte sich jedoch Hans Gebhardt, der bisherige 2. Kommandant zur Verfügung und erhielt ohne Gegenstimme das Vertrauen ausgesprochen. Sein Adjudant wurde Günter Anderl, der ebenfalls seit Jahren zu den eifrigsten Feuerwehrleuten zählt und für dieses Amt die erforderlichen Qualifikationen mitbringt.



In Kirchehrenbach wird eine Truppmann-Ausbildung (Feuerwehr-Grundausbildung) durchgeführt.

Für den Aus- und Umbau des Feuerwehrhauses werden 68.000 DM investiert, weitere 22.000 DM stehen für die Innenausstattung zur Verfügung, um der 64 Mann umfassenden Wehr optimale Schulungsräume bereit stellen zu können.                      

Die Feuerwehr muss einen im Wald tödlich Verunglückten bergen.                    

Erstmals legen vier Jugendliche aus Kirchehrenbach die Deutsche Jugendleistungsprüfung mit Erfolg ab.                            

Eine seit längerem andauernde Diskussion um die Alarmierung der Einsatzkräfte endet mit der Anschaffung von 18 Funkmeldeempfängern (sog. Piepser; zur „stillen“ Alarmierung) und vier Handsprechfunkgeräten.

 

1989

Bei der Generalversammlung stehen Neuwahlen auf der Tagesordnung. 1. Vorsitzender Heinrich Hofmann legt nach 27 Jahren sein Amt nieder, sein Nachfolger wird Stefan Gebhardt.                       

Am 12. Dezember gerät die Scheune des Anwesens Pieger, Bahnhofstraße 4, in Brand (siehe "größere Einsätze").

Anmerkung: Bei diesem Einsatz bewährten sich die neuen Funkmeldeempfänger (Piepser) bereits kurze Zeit nach ihrer Anschaffung. Die Sirene war defekt, wären also damals keine Piepser vorhanden gewesen, hätte die Feuerwehr Kirchehrenbach nicht alarmiert werden können! Viele Gemeinderäte und auch die Kreisführung der Feuerwehr stellten sich damals gegen diese Anschaffung des Kommandanten Georg Müller: die Feuerwehr Kirchehrenbach sei (mit 64 Aktiven und den beiden Löschfahrzeugen LF 8 und LF 16 TS) zu klein. Außerdem könne nach Meinung von Kreisbrandrat und Landratsamt Forchheim die notwendigen 60 Einsätze im Jahr nicht nachgewiesen werden. Eine Ausrüstung mit Funkmeldeempfängern sei deshalb „völlig überzogen“. Das Gegenteil wurde schnell bewiesen!

Die ersten beiden aktiven Frauen heißen Silvia Knörlein und Jutta Pieger.



1990

Der neu geschaffene Unterrichtsraum erhält am 10. Juni seine kirchliche Weihe. Aus der früheren Hausmeisterwohnung im Obergeschoss sind ein Unterrichtsraum, ein Büro, Sanitärräume sowie eine kleine Teeküche entstanden. Die Feuerwehr unter Kommandant Johann Gebhardt nutzt die Übergabe zu einem „Tag der offenen Tür“.


1991

Der frühere Kommandant, Kreisbrandmeister Georg Müller, wird zum Kreisbrandinspektor (KBI) im Landkreis Forchheim bestellt.  

Johann Gebhardt legt sein Amt als Kommandant nieder. Sein Stellvertreter Günter Anderl wird zum neuen 1. Kommandanten gewählt. Hubert Batz wird neuer stellvertretender Kommandant.

Die ersten Feuerwehrfrauen Silvia Knörlein, Jutta Pieger und Monika Pieger legen eine Leistungsprüfung der Stufe I  ab.

 

 

1992

Die Wehr erhält ein neues Einsatzfahrzeug, ein Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 mit einem 1200-Liter-Wassertank, einem hydraulischen Rettungssatz (Schere und Spreizer) sowie zwei Hebekissen. Im Rahmen der Fahrzeugweihe am 4./5. Juli demonstrieren Aktive deren Einsatz in einer Schauübung.      

Berichterstattung im Fränkischen Tag (24. April): GROSSE FREUDE herrschte bei der Freiwilligen Feuerwehr Kirchehrenbach und in der Gemeinde, denn ein langersehnter Wunsch der Wehrmänner ging in Erfüllung als mit Blaulicht und Martinshorn das neue Einsatzfahrzeug durch den Ort zum Feuerwehrheim fuhr. Dort wurde der Zwölf-Tonner von zahlreichen Interessenten erwartet und bestaunt. Fünf Feuerwehrleute hatten das neue Fahrzeug selbst abgeholt. Der Wagen verfügt über einen 1.200 Liter-Wassertank und ist zusätzlich mit einem technischen Hilfeleistungssatz, bestehend aus Spreizer und Rettungsschere, ausgerüstet. Bürgermeister Franz Pleyer und ein Stellvertreter waren mit von der Partie als das 420.000 DM teure Gefährt eintraf.

 

Der Gemeinderat nimmt von einem Verkauf des alten Löschgruppenfahrzeuges LF 8 Abstand, das somit weiterhin im Einsatz bleibt. Der Feuerwehr stehen drei Löschgruppenfahrzeuge – ein LF 16/12, ein LF 8 und ein LF 16 TS (Foto, v.li.) – zur Verfügung.

Bei der Waldbrandkatastrophe in Weißwasser (Sachsen) sind unter dem Löschzug des Landkreises Forchheim auch neun Kirchehrenbacher mit dem LF 16-TS (Katastrophenschutzfahrzeug) im Mai/Juni im Einsatz. Sie werden dafür später ausgezeichnet. Die Leitung hat Johann Gebhardt.

 

1993

Der Feuerwehr gehören 69 Aktive an.

Das Ortswappen ersetzt an den Uniformen das bayerische Rautenwappen.

Kommandant Günter Anderl berichtet von insgesamt neun Einsätzen, darunter ein Wald- und zwei Wohnungsbrände.     

Gemeinsam mit dem THW-Ortsverband sowie dem Rettungsdienst findet in der Bahnhofstraße im April eine große Einsatzübung statt.

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1994

Eine Satzungsänderung begrenzt die Amtsdauer der Vereinsvorstandschaft auf drei Jahre; wegen des bevorstehenden Kreisfeuerwehrtages wird jedoch die laufende Periode um ein Jahr verlängert.

Die FF Leutenbach übernimmt die Patenschaft für die geplante Fahnenweihe 1995.

 

1995

Die FF Kirchehrenbach richtet den Kreisfeuerwehrtag aus und begeht gleichzeitig das Fest der Fahnenweihe. Feuerwehrkameraden aus der Partnergemeinde Hassel/Weser besuchen die fränkischen Freunde vom 9.-12. Juni.

 
Pfarrer Richard Schmitt weiht die neue Fahne.        Uwe Hübschmann, Michael Gebhardt, Marko Dötzer und Stefan Gebhardt (v.l.)

26 Jugendgruppen kämpfen in sechs Disziplinen um die Punkte. Den ersten Platz belegt die Jugendgruppe der FF Sollenberg (Stadt Gräfenberg). Eine Aufgabe der Jugendolympiade: während einer kurzen Schlauchbootfahrt auf der Wiesent muss die Kübelspritze gefüllt werden und aus dem Schlauchboot auf ein „Feuer-Häuschen“ gezielt werden. Im Bild oben rechts die Kirchehrenbacher Jugendgruppe. Ein Festkommers mit Ehrungen und einem geschichtlichen Abriss durch Georg Knörlein geht den Veranstaltungen voraus. Den Festgottesdienst mit Fahnenweihe am Sonntag, 11. Juni, umrahmt der Gesangsverein Cäcilia Kirchehrenbach in festlichen Chören. Auf großes Interesse stößt auch die große Fahrzeug- und Geräteschau in der Bahnhofstraße und der verregnete Festzug.

Neben der normalen Leistungsprüfung Löscheinsatz wird im November zum ersten Mal die Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“ mit Erfolg abgelegt.

 

 

1996

Den Abzug des ZB-Löschgruppenfahrzeuges (LF) 16 TS, der schlechte Zustand des 27 Jahre alten Löschgruppenfahrzeuges (LF) 8 sowie der Wegfall der Feuerschutzabgabe bezeichnet Bürgermeister Hofmann in der Jahreshauptversammlung als negativ für Feuerwehr und  Gemeinde.

Kommandant Günter Anderl berichtet in dieser Versammlung von 106 Ausbildungsveranstaltungen, elf Lehrgängen und 31 Einsätzen im Vorjahr. Sieben Angehörige der Feuerwehr werden wegen Inaktivität aus dem Feuerwehrdienst ausgeschlossen.         

Der Feuerwehrverein ist erstmals beim Walberlafest auf der Ehrenbürg erfolgreich mit einem Ausschank und Zelt vertreten.            

Am 5. Juli wird eine Einsatzübung am „Forchheimer Weg“ (Radweg Kirchehrenbach – Reuth) abgehalten. Um ca. 22:45 Uhr wurden per Sirene und Piepser die Aktiven zu dem vorher nicht bekannten „schweren Verkehrsunfall mit mehreren Verletzen und eingeklemmten Personen“ alarmiert. Innerhalb kürzester Zeit rücken die beiden Löschgruppenfahrzeuge LF 16/12 und LF 8 vollbesetzt zur Einsatzstelle aus.
Vor Ort stellte sich folgende Situation:  ein Pkw (völlig deformiert) mit eingeklemmten Fahrer, ein Pkw liegt brennend im Straßengraben,  ein Feuer in der Umgebung des brennenden PKW beginnt sich langsam auszubreiten, eine verletzte Person irrt hilflos umher und der Fahrer des brennenden PKW ist nicht auffindbar.        
Beteiligt war auch der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) aus Gräfenberg mit einem Kranken- und einem Rettungswagen.

  
Harald Pirmer beim entfernen der Frontscheibe.                         Johann Kirchner mit dem Spreizer im Einsatz.

 

 

1997

Ein Mehrzweckfahrzeug (Typ Volkswagen VW T4) wird vom Feuerwehrverein angeschafft. In 150 Arbeitsstunden wird es von der Feuerwehr komplett neu ausgebaut und ausgerüstet.            

Der Feuerwehrverein schafft für das Büro im Feuerwehrhaus einen Computer an.

In der Dienstversammlung berichtet der neue Kommandant Dietmar Willert von 22 Einsätzen. 113 Ausbildungsveranstaltungen mit zusammen 1.200 Übungsstunden wurden geleistet.
Von über 50 Übungen und Zusammenkünften berichtet der neue Jugendwart Günter Anderl.

In 228 Arbeitsstunden werden die neuen (elektrischen) Tore am Feuerwehrhaus eingebaut und die Halle neu gestrichen.

Kommandant Willert beginnt mit der Einführung neuer Schutzanzüge, der so genannten Bayern 2000.

 

 

1998

Als Ersatz für das fast 30 Jahre alte LF 8 wird im November ein neues Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 an die Wehr ausgeliefert. Der erste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten: zwei Wochen nach der Abholung des Fahrzeugs musste ein Dachstuhlbrand in die  Kirchehrenbacher Hauptstraße (5. Dezember, siehe größere Einsätze) bekämpft werden.

 

 

1999

Beim Grillfest im Juni wird das neue Löschfahrzeug eingeweiht, ein Festgottesdienst findet statt.

Matthias Roppelt, Christian Gebhardt, Jürgen Winkler und Marko Dötzer sind die ersten Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Kirchehrenbach, die das neue Brandhaus an der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg zu einem 2-Tages-Lehrgang besuchen. Hier werden verschiedene Zimmer- und Wohnungsbrände real simuliert, die Lehrgangsteilnehmer üben Personenrettung und Brandbekämpfung bei ca. 800 Grad Celsius.

 

2000

In Kirchehrenbach leisten 61 Bürgerinnen und Bürger aktiven Feuerwehrdienst. Bei 31 Einsätzen wurden insgesamt 632 Stunden geleistet.

In der Bahnhofstraße verunglückt am 10. September eine Frau mit ihrem Pkw. Sie rast gegen eine Gartenmauer und muss aus ihrem Auto geschnitten werden.

 

2001

Die erste Internetseite der Feuerwehr geht online.

Erste Vorbereitungen für das 125-jährige Jubiläum 2003.

An der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ nehmen 11 Männer der Feuerwehr teil.

Das BRK Erlangen veranstaltet zusammen mit der Feuerwehr Kirchehrenbach am 6. Oktober eine Einsatzübung im Ahornweg. Dabei steht besonders die Versorgung von so genannten Polytrauma*-Verletzten im Vordergrund.  
* Polytrauma = mehrere gleichzeitig geschehene Verletzungen, wobei mindestens eine Verletzung oder die Kombination mehrerer Verletzungen lebensbedrohlich ist.            

    

 

 

2002

Ein Festausschuss für das bevorstehende 125-jährige Gründungsfest wird unter 1. Vorsitzenden Stefan Gebhardt gegründet.               

Der Festausschuss zum 125. Geburtstag, links vorne Vorsitzender
Stefan Gebhardt, rechts daneben Kommandant Dietmar Willert.


Am 13. Oktober wird erstmals seit Jahren wieder ein „Tag der offenen Tür“ – mit nur mäßiger Beteiligung aus der Bevölkerung – veranstaltet. Bei der Vorführung „Rettung einer eingeklemmter Person“ versucht sich auch 3. Bürgermeister Reiner Huppmann mit dem hydraulischen Spreizer (unten links).                           

     

Eine Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“ findet am 2. November statt. Unter den 20 angetretenen Feuerwehrdienstleistenden befinden sich zum ersten Mal bei dieser Prüfung auch zwei Frauen – Sandra Postler und Marion Gebhardt (oben rechts).

 

 

2003

Am 1. Februar findet die Jahreshaupt- und Dienstversammlung statt. Bei der Kommandanten-Neuwahl erhalten Dietmar Willert und Bernd Gebhard für weitere sechs Jahre das volle Vertrauen der Aktiven ausgesprochen (zum zweiten Mal).

KBI Georg Müller (links) gratulierte den wiedergewählten Kommandanten Dietmar Willert (Mitte) und Bernd Gebhard (Stellvertreter).

Während der letzten Vorbereitungen für das 125-jährige Jubiläum wird die Feuerwehr zu insgesamt 13 Einsätzen (1. Januar bis 8. Mai) gerufen, darunter zwei schwere Verkehrsunfälle und ein brennender Bauwagen (> größere Einsätze).

Das 125-jährige Gründungsfest feiert die Feuerwehr Kirchehrenbach vom 8. bis 12. Mai auf dem Festplatz an der Wiesentmühle. Der Heimatkünstler Erich Müller wird damit beauftragt ein Erinnerungsbild zu gestalten. Neben der Showband „Die Fürsten“ treten auch „Justice“ und die „Wild´n Hund“ auf.

Ehrungen für langjährige Feuerwehr-Dienstzeit, links Kommandant Dietmar Willert, rechts sein Stellvertreter Bernd Gebhard.
Von links: Michael Gebhardt und Jürgen Winkler (10 Jahre aktiv), Norbert Gebhardt, Christian Gebhardt und Jürgen Sitzmann (20 Jahre aktiv), Günter Anderl (30 Jahre aktiv), Helmut Hübschmann (20 Jahre aktiv), Johann Kirchner, Johann Gebhardt, Georg Müller und Werner Trautner (30 Jahre aktiv).

   
Links: Ehrung von Vereinsmitgliedern: Werner Roppelt (25 Jahre), Hans Hofmann, Willi Hübschmann, Josef Knörlein (50 Jahre), Heinrich
Hofmann Canisius Gebhardt, Hugo Lochner und Martin Schnitzerlein (60 Jahre). Rechts: D
ie Feuerwehr Kirchehrenbach beim 125-jährigen Gründungsfest.

 

2004

Kreisbrandinspektor (KBI) Georg Müller verleiht dem 1. Vorsitzenden Stefan Gebhardt für seine 15-jährige Tätigkeit als Vereinschef die Feuerwehr-Ehrenmedaille des Landesfeuerwehrverbandes Bayern. 2. Vorsitzender Hubert Batz und Rita Gebhardt lassen die Amtszeit von Gebhardt Revue passieren.

 

Zahlreiche Anschaffungen für die Verbesserung des Brandschutzes konnten getätigt werden, größte Maßnahme war sicherlich der Kauf eines Mehrzweckfahrzeuges. Aber auch die Partner- und Patenschaften des Feuerwehrvereins lagen und liegen Gebhardt sehr am Herzen.                    

Der Jugendwart Günter Anderl erklärt seinen Rücktritt. Nachfolgerin wird Marion Gebhardt, sie erhält für drei Monate Unterstützung von Christian Lochner – im Oktober wird Sebastian Müller zum neuen 2. Jugendwart bestellt.     

             

Die Wehr beschafft zwei Gerätesätzen zur Absturzsicherung. Das „Sichern in absturzgefährdeten Bereichen“ sowie „Retten und Selbstretten“ wurde neu geregelt. Kurze Zeit später geht wird die Gruppe Höhensicherung unter Leitung von Matthias Roppelt ins Leben gerufen.

Bei der Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung am 3. September nehmen 20 Feuerwehrmänner und –frauen teil. Die Schiedsrichter loben die gute Vorbereitung und hoffen weiterhin auf großes Engagement der Männer und Frauen.   

Die Feuerwehr entschließt sich, im September eine Kindergruppe ins Leben zu rufen. Aufgrund der Vereinsdichte in der Gemeinde wurde es zunehmend schwieriger, Jugendliche für den Dienst in der Feuerwehr zu gewinnen (Jugendfeuerwehr erst ab 12 Jahren möglich). Die Kirchehrenbacher Feuerwehr wagt den Schritt, in dieser Gruppe Kinder bereits ab 8 Jahren aufzunehmen.
Mit der Betreuung der Kindergruppe wird Sebastian Müller beauftragt.  Tanja Müller entwirft ein Logo, dass zum Erkennungszeichen der Kindergruppe wird.               

Sandra Postler ist die erste Frau in der Geschichte der Feuerwehr Kirchehrenbach, die den Lehrgang zum Atemschutzgeräteträger  mit Erfolg absolviert.

 

 

2005

Kommandant Dietmar Willert berichtet in der Dienstversammlung von 1.700 Stunden, die für Ausbildung und bei Einsätzen ehrenamtlich im vergangenen Jahr geleistet wurden.

Die im Vorjahr gegründete Kindergruppe erhält am 2. April vom Feuerwehrverein Jugendschutzanzüge und T-Shirts mit dem eigenen Logo. Ebenfalls in Dienst gestellt wird ein so genannter Notrufkoffer – im Zuge der Brandschutzerziehung kann realitätsnah das absetzen eines Notrufes mit Telefonen geübt werden.           

   
Mit neuen T-Shirts, Schutzanzügen und dem Notrufkoffer: die Kindergruppe, rechts die ersten Jugendflamme-Träger.


Zum ersten Mal in der Geschichte der Feuerwehr Kirchehrenbach wird das vor kurzem auf Bundesebene eingeführte Abzeichen Jugendflamme in der Stufe 1 abgenommen. 14 Kinder und Jugendliche stellen sich erfolgreich den Aufgaben.                     

Ein Tag der offenen Tür lockt am 3. Juli viele Gäste an: Neben einem Kinderprogramm wird ein historischer Löscheinsatz und die Rettung einer unter einem Fahrzeug eingeklemmten Person demonstriert.            

   
"Löscheinsatz von gestern" beim Tag der offenen Tür, rechts die Jugendfeuerwehr beim Löschangriff während des 24-Stunden-Dienstes.

Ein weiteres Highlight findet am 13./14. August statt – der erste Berufsfeuerwehrtag der Jugendgruppe. Die Jugendlichen spielen 24 Stunden lang den Tag einer Berufsfeuerwehr nach und werden durch (gestellte) Einsätze gefordert. Die Veranstaltung begeistert sowohl die Jugendlichen als auch die beteiligten Helferinnen und Helfer der Feuerwehr.

Das 150-jährige Gründungsfest der Partnerfeuerwehr Hassel/Weser ist Anlass eines zweitägigen Besuchs in der niedersächsischen Gemeinde.           

   
Geschenk für die niedersächsischen Freunde (links), Aktive, Jugendliche und Kinder lassen sich 2005 so fotografieren.

Beim Festakt überreicht Günter Anderl im Namen der Feuerwehr ein Gruppenbild der Kirchehrenbacher Wehr im Großformat an Hassels Ortsbrandmeister Ralf Straßburg (mit Marion und Rita Gebhardt).

Erfolgreich wird am 28. Oktober eine Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ durchgeführt.

Von links: 2. Bürgermeister Alfons Galster, Kreisbrandmeister (KBM) Ernst Messingschlager, Sebastian Müller, Johannes Kraus, Patrick Hühnlein, Sandra Postler, Michael Speyerer, Stefanie Postler, Florian Anderl, Marion Gebhardt, Markus Willert, Matthias Roppelt, Marko Dötzer, Dietmar Willert, Kreisbrandinspektor Georg Müller, KBM Martin Arneth und 3. Bürgermeister Reiner Huppmann.

Langfristige und vorausschauende Planung hat sich für die Feuerwehr Kirchehrenbach ausgezahlt. Bereits vor Jahren besuchten die Feuerwehrmänner Johann Gebhardt und Günter Anderl den Lehrgang „Ausbilder für Truppmann / Truppführer“ an die Feuerwehrschule Regensburg.                
Kommandant Dietmar Willert führte mit Unterstützung von Kreisbrandinspektor Georg Müller und den beiden Ausbildern einen Truppführer-Lehrgang am Standort durch. Dies wurde im Landkreis Forchheim vorher noch nie getan.



Von links: KBI Müller, Sebastian Müller, Kommandant Willert, Sandra Postler, Michael Speyerer, Marion Gebhardt,
Stefan Gebhardt (1. Vorsitzender), Claudia Heide, Patrick Hühnlein, Ausbilder Johann Gebhardt und KBR Polster.

Nach bekannt werden hagelte es sofort teils harsche Kritik aus den Reihen der Landkreis-Führung, es wurde auch versucht, der Feuerwehr Kirchehrenbach die Durchführung dieser Ausbildung zu untersagen.        
Die Ausbilder handelten jedoch nach Feuerwehr-Dienstvorschrift und Ausbilderleitfäden. Nach 10-monatiger Ausbildung konnten im Dezember Johann Gebhardt und KBI Georg Müller die Prüfung abnehmen. Als Beobachter war auch KBR Reinhardt Polster anwesend.

In der Dezember-Vorstandschaftssitzung wird beschlossen, sich für den (verwaisten) Kreisfeuerwehrtag 2007 zu bewerben – die vorgesehene Feuerwehr nahm ihre Bewerbung zurück. Kommandant Dietmar Willert erhält bereits einige Tage später die Zusage des Landratsamtes für die Durchführung.

 

 

2006

Erstmals werden die Ehrungen für langjährigen Feuerwehrdienst nicht mehr bei der Dienstversammlung, sondern beim Neujahrsempfang der Gemeinde Kirchehrenbach durchgeführt. Am 8. Januar kann Landrat Reinhardt Glauber den Feuerwehrmännern Hubert Batz, Bernd Gebhardt und Stefan Gebhardt das silberne Ehrenkreuz mit Urkunde des Bayerischen Innenministers für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst überreichen.

von links: 2. Kommandant Bernd Gebhard, Kreisbrandinspektor Georg Müller, die Jubilare Stefan Gebhardt,
Hubert Batz und Bernd Gebhardt, Kommandant Dietmar Willert und Bürgermeister Waldemar Hofmann.

In der Jahreshauptversammlung des Vereins wird ein Festausschuss für den bevorstehenden Kreisfeuerwehrtag 2007 gegründet. Die Vorbereitungen für das Fest laufen an. Bei der Berichterstattung über die Dienstversammlung ist in den Nordbayerischen Nachrichten am 28. Januar zu lesen: Modernisierung des Gerätehauses bleibt Thema – Kommandant Dietmar Willert ließ bei der Dienstversammlung der Feuerwehr Kritik am Bürgermeister nicht aus.             
„Was in Langensendelbach und Eggolsheim möglich war, kann auch in Kirchehrenbach mit Eigenleistung verwirklicht werden“, spielte er auf einen Neubau an, „auch wenn das den Gemeindeverantwortlichen die Schweißperlen auf die Stirn treibt.“ Nur noch Neubauten würden bezuschusst und „eine Modernisierung des Feuerwehrhauses ist unumgänglich“, fügte Willert hinzu.

Nach dem Austritt von Gruppenführer Werner Trautner aus dem aktiven Feuerwehrdienst, übernimmt Marko Dötzer die Aufgabe als Leiter des Atemschutzes. Trautner war seit mehr als 20 Jahren für die Aus- und Fortbildung der Atemschutzgeräteträger in der Feuerwehr Kirchehrenbach zuständig.          

Die Gemeinde Kirchehrenbach zeichnet am 3. März für ihren 25-jährigen aktiven Feuerwehrdienst Hubert Batz, Bernd Gebhardt und Stefan Gebhardt mit der kommunalen Verdienstmedaille aus. Ebenso den langjährigen Atemschutz-Ausbilder Werner Trautner. Dazu gehört auch der Eintrag in das Goldene Buch der Kommune.

 

Völlig überraschend für die Feuerwehren im Landkreis Forchheim wird im April der langjährige Kreisbrandinspektor (KBI) Georg Müller aus seinem Amt entlassen. Georg Müller war seit 34 Jahren in der Feuerwehr aktiv. Zum KBI wurde er 1991 bestellt, zuvor war er als 1. Kommandant in Kirchehrenbach (1977 bis 1988) und Kreisbrandmeister (1984 bis 1991) tätig. Kreisbrandrat Polster, der die Absetzung Müllers zu verantworten hat, begründete dies mit einer „nicht mehr sinnvollen und konstruktiven Zusammenarbeit.“     

Georg Müller konnte diese Vorwürfe nicht nachvollziehen. Diese „Aktion“ hinterlässt einen faden Beigeschmack. In einem Brief dankte Müller seinen Kommandanten für die offene und konstruktive Zusammenarbeit während der letzten 15 Jahren mit ihm als Kreisbrandinspektor.          

Die Nachwuchsarbeit der Feuerwehr befindet sich auf einem neuen Höhepunkt. Insgesamt 30 Kinder und Jugendliche sind aktiv.                

Ein Teil des Feuerwehr-Nachwuchses, 30 Jugendliche und Kinder zählt die Wehr.

Die Jugend umfasst 18 Anwärter, darunter vier Mädchen. In der Kindergruppe sind es acht Jungs und auch vier Mädchen.               

Erstmals legen sieben Männer der Feuerwehr die höchste Stufe (Rot-Gold) der Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung am 28. April mit Erfolg ab. Es beteiligen sich weitere 12 Männer und Frauen der Wehr in den unterschiedlichen Stufen.               

Alfred Gebhard, Günter Anderl, Johann Gebhardt, Kommandant Dietmar Willert,
Harald Pirmer, Johann Kirchner und Herbert Gebhardt (von links). 

Nach einigen Jahren Pause besucht die Jugendfeuerwehr Kirchehrenbach wieder das Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager des Landkreises Roth in der Kreisstadt Roth. Beim „Spiel ohne Grenzen“ erreichen die Kirchehrenbacher den 3. Platz der acht Gastmannschaften und den 33. der insgesamt 48 angetretenen Jugendgruppen.          

Heiko Och, Lisa Pirmer und Tobias Roppelt bei der Schlauchhaspel-Rallye (von links).

 

Die Aktionswoche der bayerischen Feuerwehren im September steht unter dem Motto: „Im Katastrophenschutz die Nummer 1 – Ihre Feuerwehr“. Auf Initiative der Feuerwehr berichten die beiden Kirchehrenbacher Hilfs-Organisationen (Gemeinsam stark im Katastrophenschutz – Feuerwehr + THW) gemeinsam in den Tageszeitungen über ihre Arbeit.                

Sie stehen für die Sicherheit in der Walberla-Gemeinde – Freiwillige Feuerwehr und Technisches HIlfswerk.

 

 

Im Fränkischen Tag vom 25. November ist zu lesen: Die Gemeinde hat kein Geld für ein Gerätehaus - Feuerwehrproblem: Kirchehrenbach hat nicht die notwendigen Mittel für ein neues Domizil der Floriansjünger. Vor weiteren Planungsschritten wird jetzt ein Ingenieurbüro beauftragt, Statikberechnungen für eine Erweiterung der Tore anzustellen.                      

Die Vorbereitungen für den bevorstehenden Kreisfeuerwehrtag 2007 in Kirchehrenbach laufen – bereits im Herbst steht das Programm fest. Das Logo entwirft Tanja Müller aus Kirchehrenbach. Der Festausschuss unter Leitung von Hubert Batz geht langsam in die heiße Phase der Vorbereitung über.                  

       

              Das Logo für den Kreisfeuerwehrtag 2007.         Und der Festausschuss zum Kreisfeuerwehrtag.

 

2007

Um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit qualitativer zu steuern, wird ein Presseteam eingerichtet.
Sebastian Müller wird Pressesprecher der Wehr.

Kommandant Willert weist wiederholt auf die Zustände im Feuerwehrhaus hin. Es fehlt an allen Ecken und Enden an Platz, Abgasabsaugungen sind nicht vorhanden und die sanitären Einrichtungen lassen zu wünschen übrig.

Der ehemalige Kommandant, Kreisbrandmeister und -inspektor Georg Müller wird mit der Goldenen, die Feuerwehrmänner Georg und Ludwig Götz mit der Silbernen Ehrenmedaille der Gemeinde ausgezeichnet.

Der Kreisfeuerwehrtag findet im Mai am Festplatz an der Wiesentmühle statt. Ursprünglich sollte er aus Anlass der urkundlichen Ersterwähnung Kirchehrenbachs vor 1.000 Jahren stattfinden. Die Gemeinde ist aber schon viel älter. Dennoch wird kräftig gefeiert. Festzug und Musikabende ziehen Tausende an. Statt Erinnerungsgeschenke geht eine 1.000-Euro-Spende an die Lebenshilfe Forchheim.

28.04.07 KFT-Ortseingangstafel Bahnhof 3   13.05.07 KFT-Nachmittag 194

Zwei Musikabende, die Jugendolympiade und der Auftritt der Kabarettisten Volker Heißmann und Martin Rassau gehören zum dreitägigen Programm.

Katastrophenalarm am 21. Juli im Kreis Forchheim: Nach starken Unwettern herrscht im Raum Baiersdorf/Langen-sendelbach Chaos. Auch die Kirchehrenbacher sind dort im Einsatz und pumpten Keller aus (> größere Einsätze).

Ein Strohlager am Ortsausgang Richtung Pretzfeld geht am 12. Oktober in Flammen auf, mehrere Tage sind Nachlöscharbeiten erforderlich (> größere Einsätze).

Nach 18 Jahren stellt sich Stefan Gebhardt nicht mehr als Vorsitzender zur Verfügung. Mit Rita Gebhardt wird bei der Jahreshauptversammlung im Dezember erstmals eine Frau an die Spitze des Feuerwehrvereins gewählt.

 

2008

Die Jugendfeuerwehr unterstützt erstmals die CAJ beim jährlichen Christbaum-Sammeln.

Zwei schwere Verkehrsunfälle ereignen sich am 21. Januar innerhalb von fünf Stunden bei Dobenreuth und auf der B 470 (> größere Einsätze). Die 16 Jahre alte Rettungsschere bereitet große Probleme. Sie wird durch ein neues Modell ersetzt.

Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr durchlaufen ein Bewerbungstraining „Fit für die Arbeitswelt“.

Für die neue Bürgermeisterin Anja Gebhardt steht nach dem Amtsantritt im Mai ein Feuerwehrhaus-Neubau im Mittelpunkt. Im Sommer beginnen die Planungen dafür.

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Mit einem Festabend am 2. August feiert die Jugendwehr ihren 30. Geburtstag. Die Gründer Georg Müller und Johann Gebhardt sowie die ersten, jetzt noch Aktiven, Herbert Gebhardt und Harald Pirmer, werden geehrt. Eine neue, dritte Gruppe mit sechs Jugendlichen gegründet.

Der Feuerwehrverein spendet für die umfassende Sanierung der Pfarrkirche St. Bartholomäus 500 Euro.

In einem groß anlegten Aktionsjahr informiert die Wehr die Bürger über Brandschutz, Rauchmelder und Co. Jeden Monat erhalten alle Haushalte Sicherheitstipps, ein Informationsabend zu privatem Brandschutz und Rauchmelder sowie ein Feuerlöscher-Training werden bis Sommer 2009 angeboten (Artikel vom Fränkischen Tag, nachfolgend).

 

2009

Zum dritten Mal (seit 1997) werden die Kommandanten Dietmar Willert und Bernd Gebhard wiedergewählt.

Heiko Och legt als Erster die Prüfung Jugendflamme in der Stufe 3 erfolgreich ab.

Einen 14-tägigen Lehrgang über „Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen“ absolviert Matthias Roppelt an der Feuerwehrschule Heyrothsberge in Sachsen-Anhalt.

02.06.09 Neue Schutzkleidung 19

Neue Schutzkleidung: Als Ersten in Bayern beschaffen die Kirchehrenbacher beige Schutzjacken. Sie schützen deutlich besser als ihre Vorgänger. Die helle Farbe setzt sich künftig immer mehr durch.

Mit einem Tag der offenen Tür am 9. August verbinden die Brandschützer die Einweihung des neuen Mehrzweckfahrzeugs. Der Ford Transit wurde komplett aus Mitteln – rund 35.000 Euro – des Feuerwehrvereins gekauft. Der Vorgänger (VW T4) findet künftig als Kommandowagen weiter Verwendung im Einsatzdienst.

Geschichtsträchtiger Akt: Mit dem offiziellen Spatenstich am 16. Oktober durch Gemeinde und Feuerwehr startet der Neubau eines Feuerwehrhauses an der Hauptstraße Richtung Pretzfeld. Im kommunalen Haushalt sind dafür 1,2 Millionen Euro dafür vorgesehen. Fertigstellung des neuen Gebäudes soll 2011 sein.

Ein Traktor kippt am 4. November in den Ehrenbach und muss aufwendig durch einen Autokran geborgen werden. Die Feuerwehr sichert ab und bringt Ölsperren aus (> größere Einsätze).

 

2010

Beim ersten Faschingsumzug seit mehr als 25 Jahren beteiligt sich am 15. Februar auch die Jugendfeuerwehr. Sie ziehen ein selbstgebautes Modell des neuen Feuerwehrhauses durch die Straßen. Verantwortlich für die Organisation ist der Brauchtums- und Geselligkeitsverein.

Die Integrierte Leitstelle Bamberg geht im März in Betrieb und ist ab sofort für die Alarmierung von Feuerwehren und Rettungsdienst in den Landkreisen Bamberg und Forchheim sowie der Stadt Bamberg zuständig.

Aus eigener Tasche beschafft die Jugendwehr im Mai sog. Überjacken (ein verbesserter Wetterschutz) und spart der Gemeinde damit mehrere hundert Euro.

Zu einem Scheunenbrand nach Störnhof (Markt Wiesenttal) werden die Kirchehrenbacher am 9. Juni gerufen.

Bei einem Wettbewerb anlässlich des 20. Geburtstages der Jugendfeuerwehr Kersbach am 17. Juli erreichen die Kirchehrenbacher den 2. Platz von 15 Jugendgruppen.

Weiterer Erfolg beim Kreisjugendfeuerwehrtag im Kreis Roth am 25. Juli: 5. Platz von 39 Mannschaften.

Bei zwei schweren Verkehrsunfällen am 5. August (B 470) und am 11. November (Kreisstraße FO 2) müssen Eingeklemmte befreit werden.

 

2011

Eine rundum erneuerte Internetseite geht am 3. Januar online.
Ab Ende Januar ist die Feuerwehr auch im sozialen Netzwerk „facebook“ vertreten.

Verkehrsunfall: Bei Gosberg wird am 11. Mai ein Auto von der Regionalbahn erfasst. Eine Frau stirbt.

Der 20. Juli wird noch lange im Gedächtnis bleiben: Ein Hochwasser flutet die Walberlagemeinde. Der längste Einsatz in der Geschichte dauert über 16 Stunden. Insgesamt 49 Keller müssen leergepumpt werden. Mehr als 100 Kräfte von FF und THW sind nur in Kirchehrenbach im Einsatz. Im Landkreis sind mehrere Orte vom Hochwasser, ausgelöst durch langen Starkregen, betroffen.

Die Momente der Freude überwiegen aber in diesem Jahr: Absoluter Höhepunkt in der ganzen Geschichte ist die Einweihung des neuen Feuerwehrhauses (Baukosten rund 1,1 Millionen Euro). Dabei haben die Ehrenamtlichen über 3.500 Stunden Eigenleistung eingebracht.

Mit einem Festakt am 11. September wird das Gebäude offiziell übergeben. Umgezogen sind die Brandschützer schon im Juli. Das neue Haus bietet die besten Voraussetzungen für die Arbeit der Einsatzkräfte und damit für die Sicherheit der Bürger. Die Jugendfeuerwehr erhält einen eigenen Freizeitraum, für Instandhaltungsarbeiten stehen neben einer Werkstatt, einem Atemschutz-Pflegeraum und mehreren Lagern auch eine Waschhalle sowie eine moderne Schlauchpflegeeinrichtung zur Verfügung. Der Lehrsaal ist für knapp 70 Personen ausgelegt, die Einsatzkräfte können sich in einem separaten Raum umkleiden. Abgerundet wird das Gebäude durch einen Übungs- und Schlauchtrocknungsturm sowie einem kleinen Übungsplatz.

Im Dezember wird Matthias Weiß neuer 2. Jugendwart. Er löst Sebastian Müller nach siebenjähriger Tätigkeit ab.

 

2012

Das monatliche Mitteilungsblatt Der rote Hydrant erscheint im Januar zum ersten Mal.

Nach mehreren Jahren der Unterstützung übernimmt die Jugendfeuerwehr von der CAJ die Leitung der Christbaum-Sammelaktion. Insgesamt 900 Euro der Spenden aus der Bevölkerung überreicht der Feuerwehrnachwuchs an die Elterninitiative krebskranker Kinder in Erlangen.

Für seine 40-jährige Dienstzeit wird Johann Gebhardt im Januar das dafür vorgesehene Goldene Ehrenkreuz des Innenministeriums verliehen. Die Gemeinde zeichnet ihn mit ihrer Goldenen Ehrenmedaille aus.

In einem zweiseitigen Porträt wird die Feuerwehr – als erste im Landkreis – in der „brandwacht“, der Fachzeitschrift des bayerischen Innenministeriums, vorgestellt.

Im Februar wird in das neue Feuerwehrhaus eingebrochen: Geräte im Wert von über 7.000 Euro werden entwendet. Gesamtschaden: mehr als 12.000 Euro.

Der Feuerwehrverein steuert rund 7.000 Euro für die Anschaffung einer Wärmebildkamera für die kommunale Wehr aus der Vereinskasse bei.

Erfahrungen aus dem verheerenden Hochwasser 2011 führen zum Kauf von zwei speziellen Schmutzwasserpumpen („Chiemsee“). Bei einem Tag der offenen Tür am 9. September werden sie übergeben. Gemeinsam mit der neuen Wärmebildkamera werden sie der interessierten Bevölkerung vorgestellt.

Die professionelle Öffentlichkeitsarbeit von Pressesprecher Sebastian Müller wird im Sommer mit dem 1. Platz beim bundesweiten Wettbewerb „FeuerwehrStars“ prämiert. Inhalt: Ein Imagepaket im Wert von 15.000 Euro. Im Herbst finden die ersten großen Termine statt, ein Zukunftsworkshop sowie ein Fotoshooting für die Wehr.

 

2013

Mit einem neuen Erscheinungsbild (sog. Corporate Design) startet die Feuerwehr in das neue Jahr. Aus dem Gewinn des Preises „FeuerwehrStars 2012“ geht ein neues Logo für die kommunale Wehr, der Jugendfeuerwehr sowie dem Feuerwehrverein hervor.

Einen Scheck über 900 Euro – der Erlös der Christbaum-Sammelaktion – überreicht die Jugendfeuerwehr im Februar an die Kinderarche St. Christopherus in Hirschaid.

Unter Leitung der Kirchehrenbacher Wehr findet ein Grundausbildungs-Lehrgang (Truppmann Teil 1) statt. 23 jungen Frauen und Männer aus fünf Feuerwehren schließen ihn im April erfolgreich ab

Ab Mai bildet die Einsatzzentrale im Feuerwehrhaus eine von 13 sogenannten Abschnittsführungsstellen im Landkreis Forchheim. Sie sollen bei Flächenlagen (z. B. Unwetter) für eine Entlastung der Integrierten Leitstelle sorgen. Zuständig sind die Kirchehrenbacher für alle Wehren rund ums Walberla.

Mit einer kleinen Ausstellung im Feuerwehrhaus sowie einer EXTRA-Ausgabe des Mitteilungsblattes Der rote Hydrant wird an das 135-jährige Bestehen der Feuerwehr sowie dem 35. Geburtstag der Jugendfeuerwehr erinnert.

Im November findet eine größere, unangekündigte Einsatzübung im Ortskern statt.

Mit einem Vortrag des Vorsitzenden des Bayerischen Journalistenverbandes (BJV), Michael Busch, wird Anfang Dezember das Übungsjahr 2013 beschlossen. Er spricht über die Zusammenarbeit von Feuerwehren und Medien, u.a. an der Einsatzstelle.

Bereits zum vierten Mal packt die Jugendfeuerwehr kurz vor Weihnachten Päckchen für die Aktion „Weihnachtstrucker“.

 

2014

Traditionell werden beim Neujahrsempfang der Gemeinde Kirchehrenbach wieder Ehrungen für langjährigen Feuerwehrdienst durchgeführt: Am 5. Januar erhalten Günter Anderl für 40 Jahre und Christian Lochner für 25 Jahre die staatliche Auszeichnung.

Kontinuität: Die Neuwahl der Vorstandschaft bei der Jahreshauptversammlung am 18. Januar bleibt (fast) alles beim alten.

Die Feuerwehr-Wichtel absolvieren im Januar und Februar einen Juniorhelferkurs (Erste Hilfe für Kinder).

1.000 Euro - der Großteil der Christbaum-Sammel-Spenden der Bevölkerung - übergibt die Jugendfeuerwehr am 12. Februar an das Kinderhospiz in Nürnberg.

Ein Verkehrsunfall am Pretzfelder Bahnübergang am 28. Februar fordert ein Todesopfer.

"Sozial engagiert" ist die Überschrift eines zweiseitiger Vorstellung der sozialen Aktivitäten der Jugendfeuerwehr in der brandwacht im April. Für die Neugestaltung der "Jungen Seiten" machte der Kirchehrenbacher Nachwuchs den Auftakt in der Zeitschrift des bayerischen Innenministeriums.

Eine Frau und 12 Männer absolvieren die Leistungsprüfung Hilfeleistung am 11. April erfolgreich.

Ungewöhnlicher Einsatz am 24. Mai: Ein abgestürzter, schwerverletzter Gleitschirmflieger muss gemeinsam mit der Bergwacht gerettet werden.

Das Cold-Water-Challenge-Fieber greift über: Die Kirchehrenbacher machen aus dem nassen Spaß im Juni eine Spendenaktion.

Unwetter über dem Landkreis am 2. August: Als Teil des Löschzugs des KBM-Bereichs 2/2 unterstützen die Kirchehrenbacher in Neunkirchen am Brand.

Der Gemeinderat beschließt am 4. August den Kauf eines neuen Hilfleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF) 20.

Große Feier: Mit einem Spielenachmittag feiern die Feuerwehr-Wichtel, die Kinderfeuerwehr der Kirchehrenbacher, am 10. September ihren 10. Geburtstag. Ein voller Erfolg.

Erstmals seit Jahren findet - zusätzlich zu den monatlichen Fortbildungsterminen - am 18. Oktober eine Ganztagesübung statt.

Das Jahr schließt mit einem weiteren Rekord: Insgesamt 75 Pakete kommen bei der Sammlung der Jugendfeuerwehr für die Weihnachtstrucker der Johanniter zusammen.

 

 

2015

Für 40 Jahre Feuerwehrdienst wird Alfred Gebhard beim Neujahrsempfang der Gemeinde ausgezeichnet (4. Januar)

Mit Günter Anderl und Hubert Batz ernennt der Feuerwehrverein bei seiner Jahreshauptversammlung zwei neue Ehrenmitglieder (25. Januar)

Die Kommandanten Dietmar Willert und Bernd Gebhard werden bei der Dienstversammlung in eine vierte Amtszeit gewählt (25. Januar).

Wieder sammelt die Jugendfeuerwehr die ausgedienten Christbäume. Spenden in Höhe von 1.000 Euro überreicht sie an die Ronald McDonald-Oase in Erlangen (18. Februar)

17 Ehrenamtliche legen die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ erfolgreich ab (11. April).

Eine Ära endet: Nach insgesamt 18 Jahren muss der Kommandowagen (VW Bus) außer Dienst gestellt werden (12. Juni).

Bestellung zum Kreisbrandmeister: Mit Kommandant Dietmar Willert gehört wieder ein Kirchehrenbacher der Kreisbrandinspektion Forchheim an (1. Juli).

Ein neues Zeitalter läutet der Einbau der Digitalfunkgeräte ein (10. Juli).

Der Gemeinderat erteilt für das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug den Firmen MAN und Schlingmann den Auftrag (29. Juli).

Erstmals seit Jahren veranstaltet die Jugendfeuerwehr eine 24-stündige Übung (23. August).

Nach 2014 findet zum zweiten Mal eine Ganztagesübung statt, an der sich 22 Ehrenamtliche beteiligen (17. Oktober).

Ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet sich bei Wannbach (26. Oktober).

Wenige Tage später können die Kirchehrenbacher eine eingeklemmte Frau nach einem Verkehrsunfall bei Gosberg befreien (10. November).

Umweltschutz-Einsatz: Durch Fahrlässigkeit läuft Heizöl in den Ehrenbach (23. November).

Eine Woche später retten Kirchehrenbacher Einsatzkräfte einen Schwerverletzten aus sechs Metern Tiefe mit Flaschenzug und Schleifkorbtrage (30. November).

Zum sechsten Mal richtet die Jugendfeuerwehr eine Sammelstelle für die Weihnachtstrucker der Johanniter Bayern ein. Insgesamt 63 Pakete werden gespendet (12. Dezember).

Und zum dritten Mal nehmen die FeuerwehrWichtel am „Lebendigen Adventskalender“ in Kirchehrenbach teil (14. Dezember).

 

2016

Beim Neujahrsempfang der Gemeinde werden sechs Feuerwehrmänner ausgezeichnet: Drei Mal mit dem Bayerischen Ehrenzeichen für 25 Jahre Dienst, sechs Mal mit der Bürgermedaille der Gemeinde (3. Januar).

Die Jugendfeuerwehr übergibt der Deutschen Knochmarkspender-Datei (DKMS) 1.000 Euro. Dabei handelt es sich um die Spenden der Bevölkerung beim Einsammeln der Christbäume (20. Februar).

Nachträglich erhalten zwei weitere Feuerwehrmänner die kommunale Bürgermedaille während einer Gemeinderatssitzung ausgehändigt (8. März).

Zehn Einsatzkräfte legen – zum letzten Mal mit dem Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 – die Leistungsprüfung „Hilfeleistungseinsatz“ erfolgreich ab (27. April).

Erstmals treffen sich die Frauen der Feuerwehr zu einer eigenen kleinen Fortbildung. Das erfolgreiche Treffen soll künftig immer wieder stattfinden, parallel zu den regulären Fortbildungen innerhalb der ganzen Mannschaft (21. Mai).

Zur Rohbaubesprechung für das neue Fahrzeug ist eine Gruppe bei der Firma Schlingmann in Niedersachsen zu Gast (24. Mai).

Mit Fabian Schnitzerlein und Julia Greif schließen erstmals zwei Kirchehrenbacher die neue Form der Feuerwehr-Grundausbildung, das Basismodul der Modularen Truppausbildung, erfolgreich ab. Diese Ausbildung befähigt zur Teilnahme an Einsätzen (2. Juni).  

Der Sondersignalfahrt-Trainer des Landesfeuerwehrverbandes macht im Landkreis Forchheim Station: Im Kirchehrenbacher Feuerwehrhaus trainieren knapp 50 Ehrenamtliche aus mehreren Wehren die gefährliche Fahrt mit Blaulicht und Martinhorn an dem Simulator (9. Juni).

Ein Gerätewagen Logistik 1 (GW-L1) wird in Kirchehrenbach stationiert. Der Gemeinderat beschloss den Kauf dieses Nachschub- und Transportfahrzeugs für die Feuerwehr. Da es überörtlich eingesetzt werden soll, beteiligt sich der Landkreis umfangreich an der Beschaffung. Lediglich einen Höchstbetrag des kommunalen Anteils hat der Gemeinderat festgelegt (6. Juni).

Der Feuerwehrnachwuchs besuchte wieder den Kreisjugendfeuerwehrtag des Landkreises Roth (31. Juli).

Erstmals wird im Gemeindegebiet eine automatische Brandmeldeanlage – im Hotel des Gasthauses Sponsel – in Betrieb genommen (7. September).

Zwei Ehrenamtliche absolvieren ein Fahrsicherheitstraining für Feuerwehrfahrzeuge auf dem ADAC-Gelände in Schlüsselfeld (10. September).

Ein Teil der Planungsgruppe für das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug befindet sich zur technischen Abnahme des Rohbaus im Werk der Firma Schlingmann (2. November).

Im Rahmen einer außerordentlichen Dienstversammlung wählen 40 Ehrenamtliche mit großer Mehrheit einen neuen 1. Kommandanten: Sebastian Müller folgt zum 1. Januar 2017 Dietmar Willert.

Nach einer zweitägigen Einweisung und Bestückung trifft das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) 20 am 25. November am Feuerwehrhaus ein. Wenige Tage später startet der umfassende Ausbildungsplan für Führungskräfte und Mannschaft an dem neuen Einsatzfahrzeug.

Kurz vor Weihnachten treffen die ersten Vorboten des neuen Gerätewagen Logistik (GW-L1) ein: zwei Rollcontainer (Ölschaden und Gitterbox) sind bereits vorab beschafft worden.

 

2017

Mit Jahresbeginn ist Sebastian Müller neuer Kommandant der Feuerwehr. Er wurde im November 2016 gewählt (1. Januar).

Bei seiner Jahreshauptversammlung wählt der Feuerwehrverein eine neue Vorstandschaft: Rolf Bergmann ist neuer erster Vorsitzender, Sebastian Bail neuer Stellvertreter. Harald Pirmer wird zum Ehrenmitglied ernannt (22. Januar).

Im Vorfeld der Dienstversammlung der kommunalen Feuerwehr erhält das neue Löschfahrzeug HLF 20 seinen kirchlichen Segen – es soll ab Februar ausrücken (22. Januar).

In dieser Versammlung wird der ehemalige Kommandant Dietmar Willert mit dem Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes ausgezeichnet (22. Januar).

Erstmals findet ein Grundkurs für den neuen Defibrillator statt (4. Februar).

Bei einem gemeldeten Zimmerbrand in Kirchehrenbach werden die Leichen dreier Menschen entdeckt (8. Februar).

Das neue Löschfahrzeug HLF 20 wird offiziell bei der Integrierten Leitstelle in Dienst gestellt (21. Februar).

Mit Feuerwehrmann Markus Willert verlieren die Brandschützer einen fleißigen Mitstreiter. Er erliegt einer kurzen, schweren Krankheit (8. März).

1.000 Euro spenden die Jugendlichen – der Erlös der Christbaum-Sammlung 2017 – an den Caritasverband Forchheim (6. April).

An der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ beteiligen sich insgesamt 18 Frauen und Männer (10. April).

Zehn Jugendliche legen erfolgreich die Jugendflamme in verschiedenen Stufen im Freizeitpark Schloss Thurn ab (22. April).

Erstmals findet der sog. Vater-Kind-Tag des Kindergarten-Elternbeirats bei der Feuerwehr statt. 91 Väter und ihre Kinder werden von 17 Ehrenamtlichen an verschiedenen Stationen betreut (20. Mai).

Der THW-Ortsverband nimmt seine neue Unterkunft offiziell in Betrieb. Natürlich gratuliert die Feuerwehr dazu (27. Mai).

25 Ehrenamtliche beschäftigen sich beim Hilfeleistungs-Vormittag 2017 vor allem mit den neuen Ausrüstungsgegenständen des Löschfahrzeugs HLF 20 (24. Juni).

Die Jugendfeuerwehr legt aus ihrer eigenen Kasse 1.200 Euro auf den Tisch und kauft davon ein Dutzend Wetterschutz-Parkas. Wahnsinn! (7. Juli).

Eine Delegation holt den neuen Gerätewagen Logistik 1 (GW-L1) beim Hersteller, der Firma Junghanns Fahrzeugbau, in Hof ab (13. Juli).

Gemeinsam mit dem Löschfahrzeug HLF 20 werden beide Einsatzfahrzeuge offiziell eingeweiht (Fahrzeug-Doppel-Einweihung). Der feierlichen Veranstaltung wohnen Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Landrat Hermann Ulm bei (23. Juli).

Die Sparkasse Forchheim sowie die Volksbank Forchheim spenden für die Einsatzlogistik: Beide Banken übernehmen mit jeweils 1.000 Euro die Kosten für einen Rollcontainer „Unwetter“, der mit dem Gerätewagen Logistik zum Einsatz gebracht wird. Außerdem spenden der Energieversorger Bayernwerk (300 Euro) sowie die Landtagsabgeordneten Michael Hofmann und Thorsten Glauber (je 100 Euro) für einen Rollcontainer „Strom/Licht“. Beide Modelle werden bei der großen Fahrzeug-Doppel-Einweihung offiziell übergeben (23. Juli).

Vier Brandschützer besuchen im Juli und August das Fahrsicherheitstraining auf dem ADAC-Gelände in Schlüsselfeld – erstmals mit dem neuen Löschfahrzeug HLF 20.

Erstmals findet eine gemeinsame Fortbildungsveranstaltung mit dem Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW) statt. Unter dem Titel „Planschbecken“ müssen die 25 Ehrenamtlichen eine Hochwasser- bzw. Unwetterlage abarbeiten (18. September).

Im ehemaligen Kinderferienheim in der Sportplatzstraße erfolgt die Alarmierung zu einer unangekündigten Einsatzübung. Auch die Feuerwehren Weilersbach und Pretzfeld rücken an (22. September).

Die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) des Landkreises stellt sich im Rahmen der November-Zugübungen den Einsatzkräften vor. Künftig arbeiten die Kirchehrenbacher mit drei Rollcontainern auf dem Gerätewagen Logistik der Katastrophenschutz-Einheit zu (21. November).

Bei der Jahresabschlussübung stellt sich die BRH Rettungshundestaffel Forchheim e. V. vor. Mit etwa 70 Personen bei der anschließenden Weihnachtsfeier platzt der Lehrsaal fast aus den Nähten. Alle Einsatzkräfte erhalten als kleines Weihnachtsgeschenk eine Wintermütze mit eingesticktem Logo, für alle kleinen Gäste kommt der Heilige Nikolaus zu Besuch (9. Dezember).

 

Stand: Januar 2018